Aufgrund meiner umfassenden Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin nach Woßlick/Blümchen und diversen Weiterbildungen, kann ich Ihnen und Ihrem Vierbeiner folgendes Leistungsspektrum anbieten. Bitte klicken Sie auf die einzelnen Punkte, um eine weiterführende Beschreibung der einzelnen Therapien zu erhalten.

Therapeutische Massage & Narbenmassage

Eine Massage wirkt entspannend auf den ganzen Organismus. Zudem hat sie eine schmerzlindernde Wirkung, wobei es außerdem zur Ausschüttung von Endorphin kommt, dem sogenannten Glückshormon. Es werden schmerzvermittelnde Substanzen abtransportiert, der Teufelskreis „Schmerz-Verspannungsschmerz“  wird unterbrochen und eine psychische Entspannung bewirkt. Insgesamt wird auch die Durchblutung gesteigert.

Die Beweglichkeit Ihres Tieres kann insgesamt erhöht und auch die Dehnbarkeit des Gewebes verbessert werden. Entspannungsmassagen sind auch für ältere Hunde wohltuend, da sie das Wohlbefinden verbessern und somit die Lebensqualität auch im Alter steigern.

Eine spezielle Form der Massage ist die sogenannte Narbenmassage. Gerade durch Narbenbildung nach Verletzungen, Operationen (auch Kastration) kommt es zu vielerlei Problematik mit Haut, Muskulatur und Durchblutung.

Eine Massage findet Anwendung bei:

  • Verspannungen / Schmerzen
  • Paresen (Lähmungen) / Inaktivität
  • Arthrosen
  • Ödemen
  • Regulation des Muskeltonus und Muskelkontrakturen
  • Tendopathien (Sehnenentzündungen)
  • Training / Wettkampf zum Aufwärmen oder Abkühlen der Muskeln
  • nach Verletzung / Operation

Lasertherapie

Durch die Anwendungder Low-Laser-Therapie wird die Regeneration und Regulation der behandelten Areale angeregt. Ebenso hat eine Laseranwendung eine schmerzmindernde und entzündungshemmende Wirkung.

Einsatzgebiete:

  • zur allgemeinen Unterstützung von Wundheilungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Schmerztherapie
  • Bänderrisse
  • Insertionstendinopathien (Überlastung der Sehne)
  • Arthrose
  • Otitis (Ohrenerkrankung)
  • Nervenläsionen

Dorn-Therapie

Dorn-Therapie ist eine sanfte Form der manuellen Behandlung der Wirbelsäule, durch die die richtige Statik im Skelett wieder hergestellt wird.

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können durch Blockaden im Kreuz-Darmbeingelenk, Beinlängendifferenzen und kleinen Verschiebungen der Wirbelkörper entstehen.

Blockaden können durch Gelenkserkrankungen wie HD entstehen, oder aber auch durch Überbelastung im Sport, falsche Bewegung, wildes Toben…

Durch die Dorn-Therapie werden Beinlängendifferenzen ausgeglichen und Wirbelblockaden gelöst, es können Schmerzen des Bewegungsapperates gelindert oder auch dauerhaft beseitigt werden.

Einsatzgebiete:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Arthrose
  • Bandscheibenvorfall (nicht akut)
  • Spondylose (außer bei einem Schub)
  • Cauda Equina
  • Mobilisation bei älteren Hunden, Katzen oder Kaninchen,
  • bei jeder Art von Rückenbeschwerden und Bewegungseinschränkungen
  • nach längerer Ruhephase
  • Sporthunde, nach langer Belastung
  • als Wellnessbehandlung
  • eventuell auch bei Verhaltensauffälligkeiten (ängstlich, unsicher, aggressiv)

Krankengymnastik

Ähnlich wie in der menschlichen Krankengymnastik, werden auch in den Gymnastikstunden für Vierbeiner Bewegungsabläufe gelernt und korrekt ausgeführt. Besonders wichtig ist dies, wenn Ihr Tier nach bspw. einer Operation bestimmte Körper- und Muskelareale nicht oder nur unzureichend nutzen konnte.

Mithilfe der Krankengymnastik werden Muskeln wieder aufgebaut und die Ausdauer und Koordination gefördert.

Neurologische Behandlung

Bei Nervenerkrankungen oder -verletzungen wird der Hund durch verschiedene Maßnahmen wieder langsam und Schritt für Schritt an verloren gegangene Körpervorgänge herangeführt. Dadurch werden die Nerven stimuliert und wenn möglich, wird der Hund vieles wieder neu erlernen und anwenden.

Einsatzgebiete:

  • Nervenerkrankungen
  • Lähmungen jeglicher Art
  • Bandscheibenvorfall (sog. „Dackellähme“)
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Spondylose
  • Wirbelsäulen- oder Nervenverletzungen
  • nach Operationen oder Unfällen

Manuelle Therapie

Bei der manuellen Therapie werden die Gelenke Ihres Vierbeines mit den Händen behandelt. Diese Behandlungsform ist immer indiziert, wenn die Bewegungseinschränkung eines Gelenkes vorliegt.

Einsatzgebiete:

  • Gelenkerkrankungen und damit verbundene Schmerzen
  • Bewegungseinschränkungen und Unbeweglichkeit – (z.B. durch Operation oder Lähmung)

Lymphdrainage

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), die oft Schmerzen verursachen,
werden durch diese Therapie gezielt behandelt und abgebaut.
Dabei wird das Unterhautgewebe mit sanftem Druck massiert.
Die Lymphdrainage ist für den Hund sehr angenehm und wirkt beruhigend.

Magnetfeldtherapie

Die pulsierende Magnetfeld-Therapie hat positiven Einfluss auf die Stoffwechselabläufe im Organismus Ihres Vierbeiners – und damit auf die Gesundung bei Krankheiten.
Durch die Einwirkung des Magnetfeldes auf die Zellen des Hundekörpers wird eine Schmerzlinderung erreicht. Die Durchblutung wird verbessert, die Sauerstoffaufnahme der Zellen wird erhöht und Stoffwechselschlacken werden besser abtransportiert.

Einsatzgebiete:

  • Störungen im Bereich des Bewegungapparates
  • Gelenkentzündungen (Arthritis)
  • Arthrose in allen Gelenken (insbes. Hüfte und Ellbogen und Schulter Wirbelsäulenbeschwerden (sog. „Dackellähme“ )
  • Muskelverspannungen
  • Sehnenentzündung (Tendinitis) Wund- und Knochenheilung (bspw. direkt nach Operationen)
  • Ödeme
  • Hämatome
  • Allgemeine Vitalisierung (z.B. chronische Niereninsuffizienz)
  • Hauterkrankungen
  • Chronische Ohrentzündungen

Wellness-Massage

Einfach mal die Seele Baumeln lassen. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner.

Eine Wellness-Massage ist gut für die Seele und auch für den Körper. Dabei wird der Lymphfluss angeregt, um alle Gift- und Schlackstoffe  abzutransportieren. Die Durchblutung wird ebenfalls angeregt und dadurch Energie freigesetzt.

Ziele der Wellness-Massage:

  • Entspannung
  • Stressabbau
  • Mobilisieren beanspruchter Muskulatur
  • Entlastung beanspruchter Muskulatur

Kälte- & Wärmebehandlung

Kältetherapie:

Kälte wirkt auch bei Vierbeinern schmerzlindernd. Daher wird bei der Kältetherapie das Tier durch Kälte mittels Eispacks, Eiswürfeln oder Eishandtuch lokal behandelt.

Dadurch wird eine Gefäßverengung bewirkt, wobei die Blutzufuhr reduziert wird. Außerdem kommt es kurzfristig zur Blockade der Schmerzbahnen.

 

Wärmetherapie:

Wärme wird häufig zur Schmerzlinderung bei verspannter Muskulatur angewendet. Vorbereitend kann sie auch bei Massagen oder einer Bewegungstherapie anzuraten sein.

Durch die Wärmetherapie werden Verspannungen gelöst, die Durchblutung der Muskulatur wird positiv beeinflusst, die Gelenksteifheit wird vermindert und dadurch die Mobilität erhöht.

Wärme wird dem Tier lokal mittels Rotlicht, Körnerkissen oder heißen Wickeln zugefügt.

Bitte beachten Sie: Wenden Sie bei einer bestehenden Entzündung keine Wärmemittel an! Dadurch können sich Bakterien und Viren schneller vermehren!

Hot Stones

Bei der Hot-Stone-Therapie werden die Muskeln mit Basaltsteinen, die vorher erwärmt wurden, massiert.

Mit kreisenden und streichenden Bewegungen sowie leichtem Druck wird eine Entspannung der Muskulatur bewirkt. Nachdem ein Gebiet bearbeitet wurde, wird der Stein noch auf die behandelte Stelle aufgelegt, um die Wärme in der Muskulatur zu halten.

Vor allem für ältere Hunde, nach anstrengender Arbeit oder Tunieren ist die Hot-Stone-Massage eine hervorragende Massage für Ihren Hund.

11224344_877805102297694_7344292796456499426_o

Aktives Bewegen / Gerätetraining

Beim aktiven Bewegen kommen häufig Geräte zum Einsatz, wie z.B. Cavaletti, Therapiekreisel, Schaukelbrett, Trampolin oder Leiter. Aber auch Übungen wie kontrolliertes Schritt gehen oder bergauf laufen gehören in den Bereich des aktiven Bewegens.

Auch hier richtet sich das Behandlungsziel darauf, die Gelenkmobilität zu erhalten bzw. wiederzuerlangen, einem Muskelabbau entgegenzuwirken, Reize zu setzen und altersbedingten Abbau der Gelenkbeweglichkeit vorzubeugen.

01

Unterwasserlaufband

Unser Unterwasserlaufband ist ein für die Tierphysiotherapie entwickeltes Spezialbecken mit einem integrierten Laufband, auf dem sich der Patient bewegt.

Die Therapie mit dem Unterwasserlaufband ist seit Jahren eine bewährte Anwendungsmethode und findet ihren Einsatz in der Rehabilitation von Krankheiten

  • mit Bewegungseinschränkungen,
  • länger andauernder Lahmheit,
  • geschwächter Muskulatur oder
  • schmerzhaften Gelenken.

Beim Training auf dem Unterwasserlaufband können durch den Wasserauftrieb je nach Wassertiefe schmerzende Gelenke mit bis zu 60 % verringerter Gewichtsbelastung bewegt werden. Gleichzeitig wird durch das Arbeiten gegen den Wasserwiderstand optimal Muskulatur aufgebaut.

Variable Parameter wie Wasserhöhe und-temperatur, sowie die Laufgeschwindigkeit ermöglichen eine individuelle Therapie für jeden Hund und jedes zu behandelnde Krankheitsbild.

01 03 0204